Ende des Monats: Das 1. Turnier

Kaum hat das Jahr begonnen, ist der erste Monat auch schon wieder vorbei. Und das bedeutet, die Teilnehmer des WriYoBo stellen sich dem ersten großen Turnier.

Das Turnier ist ein Schreibevent, welches sich über 3 Tage erstreckt. Es findet immer am Ende eines Monats statt und besteht meist aus einer riesig langen Schreibtour. Die Teilnehmer haben dann die Aufgabe, noch einmal so viele Worte wie möglich zu schreiben.
Das gibt einem nicht nur die Möglichkeit, seine Gilde mit noch ein paar Wörtern nach vorne zu bringen, sondern es gibt einem selbst auch die Chance, sein Monatsziel noch zu erreichen, sofern man es noch nicht geschafft hat.
So ein Turnier hat mir letztes Jahr nicht nur einmal den Hintern gerettet (zumindest was meine Wortzahl anging).

Dieses Mal hatte ich ja bereits mein Monatsziel erreicht und ich sollte eigentlich an meiner Hausarbeit arbeiten. Die schreibt sich schließlich, ebenso wie ein Roman, nicht von selbst.
Doch der Kampfgeist für meine Gilde hatte mich gepackt. Und ich konnte dem Drang nicht widerstehen. Meine Geschichte hat nach mir gerufen, und ich bin diesem Ruf gefolgt.

Leider konnte ich weder Freitag in den späten Abendstunden, noch am Samstag so richtig loslegen. Zum einen hatte meine kleine Schwester Geburtstag, zum anderen kam mein Freund endlich aus Berlin wieder.

Also beschloss ich, den Sonntag zu nutzen, um wenigstens noch ein paar Wörter für meine Gilde zu ergattern.
Mein Freund war schon früh aus dem Haus für einen Lehrgang. Es dauerte eine Weile, bis ich mich von der Wärme meiner Bettdecke verabschieden konnte und dann noch einmal eine halbe Stunde, weil bei meinem Netbook aus welchem Grund auch immer, das Internet streikte. Als ich mich dann endlich hingesetzt hatte, war es schon nach 11 Uhr. Ich hätte niemals damit gerechnet, dass ich das Turnier beenden würde.
Doch meine Finger flogen nur so über die Tasten. Manchmal musste ich mich selbst bremsen, damit ich meine Wortzahlen ergänzen konnte und nicht mehr als gefordert schrieb. Das finde ich im übrigen das schwierigste an einer Schreib-Tour. Schreibe 300 Wörter… Und was passiert? Ich schreibe knapp 500, weil es gerade so gut läuft und die Ideen nur so fließen. Egal.
Es war wie in einem Rausch.
6.954 Wörter später wollten meine Finger noch immer tippen und mein Hirn noch immer das nächste Kapitel schleifen und nach den passenden Wörtern suchen.

Doch ich wollte mal eine Pause machen. Das Turnier war geschafft und ich ebenso. Mein Hintern tat sogar weh vom vielen Sitzen (auch wenn ich ab und an aufgestanden bin, um mich um die Wäsche zu kümmern).

Aber so richtig entspannen konnte ich mich nicht. Und leider haben die #Weltenweber auch nur den dritten Platz gemacht. Aber alles in allem, würde ich diesen Tag doch als erfolgreich bewerten 🙂

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