Noch ca. 4000 Worte

Der Write-Your-Book(s)-Contest oder auch WriYoBo findet auch in diesem Jahr wieder statt.
Es ist eine Challenge, bei der sich jeder Teilnhemer ein Monatsziel setzt. Das müssen mind. 10.000 Wörter sein, also etwa 323 Wörter am Tag. Gleichzeitig wird man in eine der vier Gilden eingeteilt – Schreibmaschinen, Wortkrieger, Bücherhelden, Weltenweber – und kämpft mit seinen Wörtern für sein Team.
Das nur kurz am Rande.

Wie schon im letzten Jahr, nehme ich auch in diesem teil. Und bin ein stolzer Weltenweber!

Es ist ein Ansporn, in der Gruppe zu schreiben und gleichzeitig so ein bisschen Wettkampfatmosphäre dabei zu haben.
Und auch wenn der WriYoBo 2016 nicht der Erfolg war, den ich mir gewünscht habe, habe ich die Hoffnung, dass dieser besser wird.
Leider fehlten mir zu meinem Januar Ziel noch etwa 4.000 Wörter. 10.000 Wörter sind mein Ziel.

Für den einen mag das eine große Zahl sein, für den anderen eine viel zu kleine. Aber für mich ist sie momentan noch genau richtig.

Copyright Juliana Fabula

So lange ich die Uni nicht komplett beendet habe, kann ich mich nicht voll und ganz aufs Schreiben konzentrieren, denn ich muss noch eine Hausarbeit von 10 Seiten abgeben. Dafür muss man sich eine Frage überlegen. Nicht irgendeine Frage, sondern eine Forschungsfrage, die Sinn ergibt. Dann muss man Literatur suchen und… okay, lassen wir das. Denn gestern wollte ich einfach nur schreiben. Die Ideen waren in meinem Kopf und ich wollte sie in meinem Dokument festhalten.

Gleichzeitig ist es schon sehr lange her, dass ich einen solchen Flow hatte. Das musste ich doch nutzen.
Also schnappte ich mir mein Netbook und machte mich an die Arbeit. Und tippte und tippte.
Es machte so unglaublich viel Spaß und ich war regelrecht in meiner Welt versunken. Fast fand ich es schade, dass ich an diesem Tag noch Kulturkurse in der Uni hatte. Es handelte sich dabei zwar um literarisches Schreiben und später auch noch kreatives Schreiben, aber ich wollte mich selbst nicht unterbrechen, flossen die Worte doch einfach so aus mir heraus. Ein wunderschönes Gefühl!
Manchmal waren meine Gedanken sogar schneller als meine Finger. Kennt ihr das?
Wann hattet ihr das letzte Mal einen solchen Flow? Kennt ihr Methoden, um euch die Worte leichter zu entlocken?

Ich für meinen Teil habe gestern die 4.000 Worte, die mir gefehlt haben, fast geschafft. Wirklich nur fast, denn es sind 3.934 Wörter geworden. Für die restlichen 70 habe ich ja noch ein paar Tage. Aber ich wünsche mir einfach, dass dieses beflügelnde Gefühl noch eine Weile anhält und mich über die nächsten Kapitel trägt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.