Status: Es ist kompliziert – Oder: Wieso ich ein Whiteboard brauche

 

Vorgestern hatte ich eine hitzige Diskussion mit meinem Freund über mein momentanes Projekt. Heute haben wir diese Diskussion weiter geführt.

Hilfreich dabei war ein DinA4 Blatt, auf dem außer Strichen und Kreisen in vielen verschiedenen bunten Farben nun nicht mehr viel zu erkennen ist.

Das Problem, um die verschiendene Eigenschaften der Welten so natürlich wie möglich darstellen zu können, ist unser Sonnensystem nicht geeigent. Schon allein deswegen, weil die beiden eine besondere Eigenschaft aufweisen sollte, die mir aus unserem System zwar bekannt, in dieser Form aber nicht zu finden ist. Jetzt wird es aber knifflig.
Denn ein komplett neues Sonnensystem zu erschaffen ist nicht leicht. Noch weniger leicht ist es, wenn man den Anspruch hat, dass es doch im entferntesten eventuell noch ein wenig physikalisch (und so…) korrekt sein soll.

Denn so schön die Idee auch sein mag, sie muss auch irgendwie
funktionieren.
Also werde ich wieder auf den Boden der Tatsachen geholt, warum etwas nicht funktionieren kann (zumindest nicht in einer uns ähnlichen Welt)
Das beste Beispiel ist mir ehrlich gesagt ein wenig peinlich, aber ich lasse euch dennoch daran teilhaben, weil es eben sehr gut zeigt, wie verloren man sich manchmal in einer neuen Welt, einem neuen Universum, einem neuen was-auch-immer fühlen kann.

Es ging um Kälte. Sie sollte eine zentrale Rolle spielen. Und dann fragte mein Freund mich die einfachste Frage der Welt. „Wodurch entsteht Kälte?“ Und siehe da, ich war überfordert. Zwar nur für einen kurzen Moment, aber es hat mir doch mal wieder gezeigt, dass man während der ganzen Welt Entdeckung und Entstehung die einfachsten Fragen nicht vergessen darf. Manchmal denken wir eben einfach zu kompliziert. So wie meine Darstellung oben schon zeigt

Doch wenigstens das mit der Zeichnung kann ich in den Griff bekommen.
Geplant ist schon bald die Anschaffung eines großen Whiteboards. Dann muss ich nicht mehr versuchen mit dem Radiergummi die bunte Farbe zu entfernen ohne dabei den Rest der Zeichnung zu zerstören. Ich kann auch verhindern, dass ein schwacher aber dennoch sichtbarer Teil der Linie zurück bleibt, die mich dann, beim späteren Betrachten des Bildes aus dem Konzept werfen könnte.
Und gleichzeitig ist es mir endlich möglich, auf einer sehr großen Fläche zu planen, zu plotten und Ideen festzuhalten, ohne dabei mehrere Seiten aneinander kleben zu müssen oder hin und her zu blättern. Dann ist alles an einer großen Tafel – alles auf einen Blick.
Bis auch dieser Platz nicht mehr reicht. Aber im Vergleich zu einem DinA4 Zettel ist es doch schon mal ein großer Fortschritt. (zumal ich beim Umblättern – sofern es mehrere Seiten sind – gerne mal eine vergesse, und mich dann wundere, warum ich widersprüchliche Informationen oder Ideen habe…)

Natürlich wird das Whiteboard kein Allheilmittel und meine anfänglichen Aufzeichnungen für ein neues Projekt werden wahrscheinlich weiterhin chaotisch und unübersichtlich. Aber man darf gespannt sein. Ich jedenfalls bin es!

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