Der Kampf mit dem Pitch…

Die Leipziger Buchmesse rückt immer näher und es ist nur noch wenig Zeit.
Leider musste ich in den letzten Tagen, was mein Manuskript angeht, einige Rückschläge einstecken.
Noch immer bin ich Feuer und Flamme, es bis in 10 Tagen zu beenden, allerdings gab es mal wieder großen Stress zu Hause.

Normalerweise kann ich mich dann in ein Buch flüchten, oder in die Welten, die ich für meine eigenen Geschichten geschaffen habe.
Doch diesmal nicht. Es war einfach unschön.
Genau aus diesem Grund lief es diese Woche eher schleppend. Bis auf den einen Tag, Mittwoch. Da habe ich es geschafft, 7.011 Wörter zu schreiben.
Wie ich das geschafft habe, weiß ich noch immer nicht.
Doch es gibt auch noch weitere Dinge, die für die LBM vorbereitet sein wollen. So auch das Exposé und der Pitch.

Ich kenne mich noch nicht sehr gut mit diesen Dingen aus, habe keine Übung darin und habe mich im ersten Moment ehrlich gesagt ein wenig verloren gefühlt.
Doch dann kamen mir meine Autorenkollegen zur Hilfe. Gemeinsam mit ein paar der #BartBroAuthors machten wir uns an die Arbeit.
Natürlich habe ich mich zunächst alleine daran versucht. Ich wollte ja nicht, dass sie die Arbeit für mich machen.

Das Exposé kam mir eigentlich ganz einfach vor.
Ich hatte eine Vorlage, an der ich mich entlanghangeln konnte und tippte fröhlich drauf los.
Hier und da wusste ich nicht, wie ich es kurz und bündig formulieren sollte, doch irgendwann war es dann fertig. Und ich war ziemlich stolz drauf!
…bis mir gesagt wurde, es sei zu lang. Zu unübersichtlich. Zu kompliziert. Zu….
Kurz gesagt, ich war frustriert. Ja doch, sehr sogar.
Aber wie gesagt, meine Kollegen und Freunde standen mir zur Seite und gemeinsam machen wir uns an die Arbeit.

Und dann kam der Pitch.
Das ist wirklich eine knifflige Angelegenheit. Fasse deine gesamte Geschichte, für die du so viele Worte gebraucht hast, in drei oder weniger Sätzen zusammen.
Ja, ne… Is‘ klar.
Also habe ich es versucht und mein Bestes gegeben. Aber wie gesagt, ich bin Anfängerin und natürlich ging das besser!
So setzen wir uns in einer Gruppe aus vier Leuten zusammen. Ich musste ihnen Rede und Antwort stehen. Eine interessante Erfahrung, denn man erkennt sogleich, wo sich Schwachstellen in der Geschichte verbergen und über was man vielleicht noch einmal nachdenken sollte.
Dennoch, glaube ich, es lief ganz gut, denn danach wurde mit höchster Konzentration (so viel wie nachts um 23 Uhr eben noch da war) gearbeitet.
Schließlich mussten wir eine Pause einlegen.

Letztlich haben wir es aber geschafft. Mein Pitch steht und ich bin froh und zufrieden.
Auch mein Exposé ist in den letzten Zügen.
Die LBM kann kommen. Nur vielleicht nicht ganz so schnell, damit ich doch noch eine Chance habe, mein Manuskript zu beenden.

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