Von Stille und Wahnsinn

Schon eine ganze Weile ist meine Seite nun online.
Seit ein paar Wochen erst mein Blog.

Dennoch habe ich es in den letzten Tagen nicht geschafft, mich darum zu kümmern.
Warum ist es hier also so still?

Zum einen war in letzter Zeit in meinem sozialen Umfeld viel los und nicht zu vergessen: Fastnacht.

Ja, ich gestehe, ich liebe diese durchgeknallte Zeit. Leider hat sich dieses Jahr ein kleiner Schatten eingeschlichen, der sich darüber legte und mir die Freude ein wenig verdorben hat.
Und dann folgte diesem Schatten ein nächster und wie das im Leben so ist, wird man schnell mal aus der Bahn geworfen.

Es hat eine Weile gedauert, bis ich wieder aufgestanden bin und wirklich weiter gemacht habe.

 

Unter anderem haben mich diese Rückschläge dazu gebracht, mein FAJ (was das ist, erfährst du hier) ein wenig schneller anzugehen, was uns zu dem Thema des Wahnsinns bringt.

Schon bald öffnet die Leipziger Buchmesse ihre Tore. Viele Verlage werden vor Ort sein, mit denen man ins Gespräch kommen kann.
Doch was bringt einem all das, wenn man kein fertiges Manuskript hat? Keinen Plan. Keine Möglichkeit, seine eigene Tätigkeit zu bewerben.
Eine Freundin und ich witzelten ein wenig herum. Aus dem Witz wurde Ernst.
Was, wenn ich mein Manuskript bis zur LBM fertig hätte? Das gäbe mir die Möglichkeit, mit Verlagen darüber zu sprechen und zu erfahren, ob Interesse besteht.
Ich rechnete ein wenig herum und kam zu dem Schluss, dass es nur noch 27 Tage bis zur LBM waren.
Mit dem Ziel für dieses Manuskript hieße das jeden Tag etwa 3.700 Wörter.

Der pure Wahnsinn also!

Doch die Motivation hatte mich gepackt. Ich wusste, es ist unmöglich, aber etwas in mir drängte mich, es wenigstens zu versuchen.
In den ersten Tagen scheiterte ich kläglich… Nichts anderes hatte ich erwartet.
Doch nach und nach wurde mein Ehrgeiz größer. Die Menschen in meinem Umfeld  trieben mich an, weiter zu machen. Sie begannen mich anzufeuern, wie bei einem wichtigen Spiel. Diese und noch andere kleine Motivationen brachten mich dazu, Höchstleistungen zu vollbringen.

Ich schrieb in 9 Tagen knapp 27.000 Wörter.

Der Wahnsinn hat mich gepackt und ich habe mir zum Ziel gesetzt, mein Manuskript zu beenden. Und wenn es auf der Zugfahrt nach Leipzig ist.

Gleichzeitig wartet noch immer eine Hausarbeit auf mich, die geschrieben werden muss.

Das Ziel der nächsten Tage wird also sein:
Hausarbeit beenden (noch 15 Tage)
Manuskript beenden (noch 17 Tage)

Ich bin wirklich gespannt, ob ich das durchhalten kann. Gleichzeitig werde ich natürlich versuchen, euch auf dem Laufenden zu halten.
Wünscht mir Glück und gebt mir gerne Rückmeldung, ob auch ihr schon einmal so eine Challenge begonnen habt.
Seid ihr als Sieger daraus hervor gegangen, oder als Gewinner?

Ein Gedanke zu „Von Stille und Wahnsinn“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.