LitCamp17 – (M)Eine Session-Idee

Der Countdown läuft.
Am Freitag geht es endlich los zum #LitCamp in Heidelberg.

Als ich meine Karte im Januar gekauft habe, ging ich noch davon aus, es würde mein erstes Barcamp sein.
Dann allerdings ergab sich schon im April die Möglichkeit, dieses Format zu testen.
Auf dem Literatur Camp in Bonn konnte ich bereits lernen, wie ein solches Camp aufgebaut ist und wie es funktioniert.

Dort habe ich mich aber noch nicht getraut, eine Session zu halten, auch, wenn ich dazu schon eine Idee im Kopf hatte.

Das möchte ich in Heidelberg nun ändern.
Hierzu im Vorfeld einen kleinen Artikel zu schreiben, kam mir durch den Blog-Artikel Sessions, Sessions, Sessions in den Sinn.

Welche Session würde ich also gerne anbieten?
Die Antwort lautet – Improvisationstheater.
Doch was genau hat das nun mit Literatur und Schreiben zu tun? Es gibt dabei schließlich nicht mal ein Skript.

Seit über 2 Jahren beschäftige ich mich nun schon mit dieser Form des Theaters und habe auch meine Bachelorarbeit darüber geschrieben.
Dabei ist mir – vor allem in letzter Zeit – immer wieder aufgefallen, wie sehr mir das Eine beim jeweils Anderen hilft.
Seit ich intensiv schreibe, habe ich einen ganz anderen Blick auf meine Figuren und Geschichten, die ich im Improtheater zum Leben erwecke.
Aber auch das Improvisieren verschafft mir neue Sichtweisen bezüglich meines Autorenlebens.
Und genau hier möchte ich in meiner Session ansetzen.
Ganz besonders interessiert mich dabei das Thema Charaktere.
Wie entwickelt ihr Charaktere für eure Geschichten und was bietet das Improvisationstheater für Möglichkeiten?
Auf welche Aspekte legt ihr dabei am meisten Wert? Das Körperliche? Das Seelische?

Ich jedenfalls würde mich mega freuen, das mit euch herauszufinden und vielleicht sogar ein paar neue Denkanstöße liefern zu können.

Natürlich muss es nicht bei diesem Thema bleiben. 

Eine andere Möglichkeit wäre, eine der Nacht-Sessions zu nutzen, für alle, die Improvisationstheater einmal ausprobieren wollen. In dieser Session würde es dann aber wirklich darum gehen, sich vor einer kleineren Gruppe auch mal auf die Bühne zu trauen.
(Darum auch die Nacht-Session. So kann man sich den Tag über schon einmal etwas kennenlernen und ist sich letztlich nicht mehr ganz so fremd wie vielleicht noch zu Beginn.)

 

Ich bin gespannt, ob meine Ideen bei euch Anklang finden.
Gern könnt ihr mir natürlich auch schon vorher Feedback geben oder Ideen in den Raum werfen.
Vielleicht habt ihr auch selbst schon ein paar Erfahrungen mit Improvisationstheater und wollt etwas Bestimmtes wissen oder ausprobieren?
Ich freue mich über jede Anregung!

 

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