Status Update: Sépharial

Seit Dezember arbeite ich nun an meinem momentanen Projekt “Sépharial” und konnte euch vor einer Weile schon überglücklich mitteilen, dass ich endlich das Wort ENDE darunter setzen konnte.
Schon damals war mir aber klar, dass dieses ENDE nicht wirklich eines war.
Die Überarbeitung würde noch einmal viel Zeit in Anspruch nehmen und ist nicht zu unterschätzen.

Für mich ist die Überarbeitung in mehrere Schritte gegliedert. Es ist meine erste große Überarbeitung und ich bin gespannt, ob und wie es funktioniert.
Natürlich werde ich davon abweichen, wenn es mein Projekt verlangt, aber momentan möchte ich folgendermaßen vorgehen:

  1. Runde:
    – Text ausdrucken und durcharbeiten (roter Faden)
    – Anmerkungen und Änderungen ins Dokument übertragen
  2. Runde:
    – fehlende Kapitel/Szene ergänzen
  3. Runde:
    – Text ausdrucken und durcharbeiten (Unstimmigkeiten/Stil)
    – Anmerkungen und Änderungen ins Dokument übertragen
  4. Runde:
    – Text ein letztes Mal lesen (Grammatik/Rechtschreibung)

Momentan befinde ich mich kurz vor Runde 2 und freue mich schon ein bisschen darauf. Denn in dieser Phase der Überarbeitung darf ich endlich mal wieder ein bisschen schreiben.
Das hat mir während Runde 1 wirklich gefehlt. Natürlich habe ich bereits Szenen umgeschrieben, aber es ist einfach nicht dasselbe. Zumindest fühlt es sich nicht so an.

Vielleicht liegt es auch daran, dass ich die Worte handschriftlich vermerkt habe. Da sind meine Gedanken meist schneller als mein Stift…

 

Aber leider habe ich für mich herausgefunden, dass ich am PC nicht wirklich gut überarbeiten kann. Lesen auf Papier ist angenehmer, da halte ich länger durch. Außerdem ist es mir wichtig, einfach irgendwo Notizen und Kritzeleien (falls notwendig) machen zu können. Das funktioniert bei meinem momentanen Schreibprogramm – Word – nicht so gut.

 

Und so war Runde 1 wirklich ein einziger Kampf. Da ich mich erst im späteren Bereich meines Buchs wirklich mit der Planung beschäftigte und auch sonst eher zu den Discovery Writern zähle, war der Anfang meines Projekts eher wirr. Die Story kam nicht voran und hier und da waren neue Ideen eingestreut, die ich scheinbar weiter verfolgen wollte.
Ich habe das eine oder andere gefunden, worüber ich wirklich erstaunt war. Es waren gute Ideen dabei, aber sie haben es nicht bis zum Schluss geschafft. Darum musste ich in die erste Hälfte des Werks Ordnung bringen. Eine nicht so einfache Aufgabe. Was ist weiterhin wichtig für die Story, was kann raus?
Runde 1 hat somit länger gedauert, als gedacht/gehofft.

Ich bin wirklich gespannt, was bei Runde 2 rauskommen wird.

Habt ihr auch eine bestimmte Vorgehensweise bei euren Überarbeitungen?
Und freut ihr euch schon auf diese Phase oder seid ihr eher froh, wenn es vorbei ist?

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.